Stephan Klement

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Live in der Kulturstation 2019 – Review [mit Video]

Lesezeit: 3 Minute(n)

Alle Fotos: © Torsten Amlung
Video: Torsten Amlung/Marit Klement

Wochenlang haben Michael Diehl und ich uns auf diesen Abend gefreut, haben uns gegenseitig gepusht, unsere Setlists immer wieder umgestaltet und wie immer ist es viel zu schnell vorbei.

Kurzum: es war fantastisch!
Ich konnte noch so lange gut vorbereitet sein und auf den Gig hingefiebert haben – als ich nach über elf Jahren wieder solo auf der Bühne stand, rutschte mir kurz das Herz in die Hose. Machte aber nichts: nach zwei Liedern war ich drin und habe alles um mich herum vergessen.
Das war auch und besonders den Kids zu verdanken, die ungeplant am Rand in der ersten Reihe saßen, die mich bei allem unterstützen, regelmäßig zuhören (müssen) und sogar freiwillig Plakate verteilt haben. Wow!
Das war ein Glücksgefühl, das nicht in Worte zu fassen ist und erfüllt mich auch jetzt, während des Schreibens dieser Zeilen, mit Stolz!Dann saßen noch einige bekannte Gesichter im Publikum, die ich schon öfter getroffen habe und die mir, als ich sie dann mal gegen das Scheinwerferlicht sehen konnte, Sicherheit gaben. Besonderer Dank gilt hier Steffi Lorke, der ich den Titel „Soulmate“ zu verdanken habe!
Als dann noch mein alter Kollege mit seiner Kamera vor mir auf dem Boden rum rutschte, war alle Nervosität vergessen.

Das klingt für einen alten Hasen eigentlich unprofessionell, diese ganze Sache mit der Nervosität, der Aufregung und dem plötzlichen Lampenfieber. Aber es bleibt einfach ein Unterschied, ob ich 50 Auftritte nacheinander zu zweit oder mit Band gebe oder eines alleine. Im Grunde ist niemand da, der mit dir auf der Bühne steht, dich durch bloße Anwesenheit auffängt und dir einfach Sicherheit gibt, weil ihr das zu zweit durchzieht.
Hier ging es aber auch um die Stücke meines Albums, das nicht umsonst „Family“ heißen wird. Es ist meine Geschichte, die ich da erzähle und zwischen den Liedern kurz erkläre. Mit Höhen und Tiefen, mit allen Facetten.
Aber: ich habe wieder Blut geleckt und nächstes Jahr muss ich unbedingt wieder öfter da oben stehen!

Meine Setlist bestand aus 10 Liedern, inklusive einer Coverversion, die, neben „Family„, ebenfalls gefilmt wurde (die Empfänger des Newsletter erhalten das Video mit dem Cover exklusiv). Alle Songs werden auf dem Album „Family“ zu hören sein, dass 2020 erscheint. (Und nicht nur die…)

Family entstand tatsächlich eine Woche vor dem Gig an einem Abend. Eigentlich wollte ich ihn noch nicht live spielen, weil die Routine noch nicht drin war. Aber was konnte die kurze Reise durchs Album besser abrunden, als das Titellied?
Also wurde einen Abend vor dem Auftritt ein Song getauscht.
Mir fiel dabei ein, dass ich das früher schon gern gemacht habe, auch während eines Auftrittes: einfach mal die Setlist spontan umbauen. Aus der Laune heraus, weil’s gerade passt und sich besser anfühlt.

Nun ist es schon wieder über eine Woche her, Holly und ich haben mittlerweile unsere Tour wieder aufgenommen und es stehen noch ca. 20 Termine quer durch Deutschland an (auch mit Band: hier gibt’s die Termine – weitere folgen, sobald der Ticketverkauf startet), auf die ich mich sehr freue!

Aber auch Micha und ich planen gegen Herbst 2020 eine Mini Tour zu spielen, da es uns beiden nicht nur wahnsinnig viel Freude bereitet hat (auf Facebook gibt es einen kleinen Mitschnitt von unserer gemeinsamen Zugabe) und wir neben den Mützen auch noch viele andere Gemeinsamkeiten haben, die uns zu engen Freunden werden ließen.

Und ganz nebenbei geht es langsam auch mit My Mind’s Eye ins Studio!
Ich bin wieder voll drin und merke, dass ich mit der Musik viel ausgeglichener bin als ohne. Der Dank gilt meiner Frau und Managerin, die mich einfach da hin geschubst hat. Sonst wäre ich wahrscheinlich immer noch zu sehr mit mir selbst im Clinch…

 

Family – live in der Kulturstation am 21.09.2019:

 

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