Fotos mit dem Smartphone

POSTED IN Allgemein, Blog, Fotografie, Portfolio16. August 2017

(Hintergrundbild: Bad Ragaz, Schweiz. Blick vom Hotel Schloss Wartenstein. Galaxy S7 | 07.2017) „Fotografierst du auch mitm Handy?“

Ja klar! Natürlich ziehe ich, trotz teilweise schwerer Ausrüstung (oder gerade deswegen?) oft mein Smartphone, knipse ein paar Bilder, halte Schnappschüsse bzw. Erinnerungen fest oder benutze es als relativ ernsthaftes Gerät. So manches Making-Of Video, an dem ich mitgearbeitet habe, bei dem es schnell gehen musste und das im Internet kursiert, wurde beispielsweise mit einem S5, S6 oder einem Samsung Galaxy S7 gefilmt. Warum auch nicht? Die Smartphones liefern mittlerweile beeindruckende Qualität in entsprechender Größe, lassen Spiel mit Schärfentiefe und Belichtungszeiten zu und sogar im RAW (DNG) Modus kann mittlerweile fotografiert werden, was bekanntlich bei kontrastreichen Motiven mehr als dankbar angenommen wird. Ein bisschen Snapseed hier, ein bisschen Lightroom mobile und VSCO da, Linsen-, bzw. Perspektiv- und Verzerrungskorrekturen mit SKRWT und fertig ist die Laube.

Das funktioniert auch alles teilweise hervorragend. Milliarden von Fotos auf Instagram, Pinterest und Co. zeigen, dass durchaus brauchbares, ja fast schon großartiges Bildmaterial bei der Smartphotografie rauskommen kann.

Okay, bei einem Kundenshooting würde ich mein Smartphone natürlich nicht einsetzen, da dafür einfach grundlegende technische Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Aber – letztendlich geht es mir bei der Art von Fotografie auch um die Erinnerung – für den privaten Gebrauch, Instagram, Facebook und Whatsapp Gruppen reicht es völlig aus. Und tatsächlich mittlerweile auch für Zeitungen.

So ist es nun im Urlaub dazu gekommen, dass ich knapp vierhundert Fotos mit dem Handy geschossen und die Spiegelreflex bewusst (bis auf Burg Hohenzollern, aber dazu ein anderes Mal) nicht mitgenommen habe.

Die meisten zeige ich natürlich nicht, da sie entweder nur fürs Familienalbum oder technisch einfach zu schlecht sind. Nachtaufnahmen mit dem Smartphone kann man eigentlich immer noch vergessen. Im Vergleich zu „dicken“ Kameras jedenfalls. Natürlich sind Fotos in der Nacht möglich, wenn man die korrekten Einstellungen vornimmt, ein Stativ dabei hat oder das Gerät anderweitig fixieren kann. Weitwinkel und Offenblende haben die Teile ebenfalls. Letztendlich allerdings scheitert ein professioneller Schuss an verschiedenen fehlenden Faktoren. Vor allem am Minisensor, wenn großformatig gedruckt werden soll.

Für Schnappschüsse, Schönwetterfotos und kreative Spielereien allerdings durchaus für ein schnelles, ansehnliches Bild brauchbar. Alle Fotos auf dieser Seite sind durchweg mit einem Smartphone entstanden und mehr oder weniger mit oben genannten Apps bearbeitet worden:

Mandowar in Neu Isenburg. Natürlich mit roten Headlights…

Zeltplatz für eine Nacht

Schnappschuss in Brandenburg mit Hund und Klampfe. Natürlich ist der Kopf leicht unscharf.

 

Hochzeitspaar mit Trauzeugen

Labrador im See. Meiner.

Unterwegs in Hannovers Hinterhöfen mit meiner Frau und Assistentin, Norman Keil, Ronja Hilbig und Michael Strogies

Top Secret! :-)

Wer sich jetzt fragt, was es mit Hannover, Norman Keil, dem Banner von Holly Loose auf der Portfolioseite und Michael Strogies auf sich hat: dran bleiben! Es passiert gerade unfassbar viel und es macht mich schon stolz ein Teil davon sein zu dürfen. Wer übrigens nicht regelmäßig auf meiner Webseite rumsuchen will ob sich etwas neues getan hat, kann sich ab sofort in den Newsletter  (siehe Menü links) eintragen. In unregelmäßigen Abständen weise ich auf neue Einträge, Veröffentlichungs- und Tourdaten hin.

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